Feedback vom Pferd
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Alle reden über Führung, mein Pferd nicht.

Sieht dieses Pferd so aus, als könnte es ein Wässerchen trüben? Eigentlich nicht. Kurz davor war es anders. Und hat mich nachdenklich gemacht.

Ich kam vor ein paar Tagen auf die Koppel und wollte mit Luna spazieren gehen. Sie kam zu mir in der Hoffnung auf ein Leckerli, stattdessen erwartete sie das Halfter. Drauf und los ging es. Als sie ihre Herde nicht mehr sehen konnte, wieherte sie, und sah weniger entspannt aus. Ich lief, weil es so schön war, eine größere Runde als geplant, und Luna blieb angespannt. Als es auf dem letzten Stück wieder zurück in Richtung Koppel ging, zeigte Luna ihre Präferenz „Lieber wieder bei der Herde sein“, riss sich los und galoppierte auf und davon zu ihren Artgenossen. Atemlos hetzte ich hinterher, um sie etwa 100 m entfernt am Koppelrand in der Nähe ihrer Freunde, die sich neugierig am Zaun versammelt hatten, friedlich grasen zu sehen. Sie schaute mich an mit einem Blick: „Hier fühle ich mich sicher“… Ich konnte sie problemlos nehmen und auf den Reitplatz gehen. Dort haben wir noch eine Weile am gegenseitigen Vertrauen gearbeitet, bis Luna wieder entspannt neben mir stand.

Was waren die Erkenntnisse?

  • Ich holte Luna von der Koppel und bin losgelaufen, ohne eine Phase der Kontaktaufnahme, ohne putzen. – Wie ich das im Alltag auch mache: in einen Raum hineinrauschen, und ohne Begrüßung einfach loslegen. Ankommen und auf die Umgebung einstellen: Fehlanzeige. 
  • Nur Futter bringen reicht nicht zum Aufbauen von Vertrauen. Vertrauen aufzubauen und zu erhalten ist Beziehungspflege und gemeinsame Arbeit. Dann hält es auch stürmischeren Zeiten stand. Mit den Pferden, wie im (Führungs-)Alltag. 

Welche Rückmeldung gibt Luna Ihnen als Führungskraft? Wenn Sie es wissen möchten, vereinbaren Sie direkt einen Termin mit mir.

Corinne

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